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Futtermittelforschung

Ein wichtiger Forschungsschwerpunkt im „Zentrum für Aquakultur“ (ZAF) ist die Neuentwicklung, Verbesserung und Prüfung von Futtermitteln für die Aquakultur und den Zierfischsektor. Die Forschung konzentriert sich vorrangig auf alternative Ressourcen, Zusatzstoffe, Futterdesign und Lebendfutter. Im Fokus stehen einerseits positive Effekte auf die Zielart, andererseits ökonomische Zweckmäßigkeit, Rohstoffverfügbarkeit und Nachhaltigkeit.

Alternative Ressourcen

Alternative Ressourcen als Ersatz für Fischmehl und Fischöl sind eine Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Expansion der Aquakulturindustrie. Im ZAF werden innovative tierische und pflanzliche Nahrungsbestandteile auf ihre physiologische, ökonomische und ökologische Eignung getestet.

Dienstleistungen

Der Einsatz von Nahrungsadditiven zur Steigerung von Wachstum und Gesundheit hat in der Landwirtschaft, neuerdings aber auch in der Aquakultur und im Zierfischsektor, stark an Bedeutung gewonnen. Im ZAF werden diese neuartigen Zusatzstoffe auf ihre Wirksamkeit getestet. Hierfür werden die Wirkungen der Additive auf Immunkompetenz, Gesundheitszustand, Nahrungsverwertung und Stressanfälligkeit nach objektiven wissenschaftlichen Kriterien bewertet.

Futterdesign

Für einen optimale Futteraufnahme und Verwertung müssen Futtermittel den individuellen Bedürfnissen der Zielart entsprechen. Chemische Zusammensetzung, physikalische Merkmale (z.B. Dichte, Korngröße, Stabilität) sowie sensorische Eigenschaften werden zu diesem Zweck angepasst.

Lebendfutter

Im Produktionszyklus von aquatischen Orga-nismen treten die höchsten Verslustraten in der Larvalphase auf. Hauptursache für die Larvensterblichkeit ist eine mangelhafte Ernährung. Im ZAF werden neue Lebendfutterorganismen erprobt und spezielle Trockenfutter für die Weaningphase entwickelt.


 
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