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ZAF - Forschungsbereiche

Die praxisorientierten wissenschaftlichen Ar-beiten am „Zentrum für Aquakulturforschung“ (ZAF) fokussieren sich auf vier Themenbereiche:

Wirbellose

Die Relevanz von wirbellosen Organismen in der Aquakultur steigt stetig, wobei derzeit Schalen- und Krebstiere im Vordergrund stehen. Durch die Erprobung von Futtermitteln, der Entwicklung von Anlagen- und Teichdesigns sowie der Durchführung von Dichte- und Verhaltensversuchen werden am ZAF hierfür neue Konzepte entwickelt und bestehende Strategien optimiert. Auf-grund ihrer kommerziellen Bedeutung treten aber auch neue Arten (z.B. Seegurken) in den Fokus der Wirbellosen-Aquakultur. Am ZAF werden hierzu neuartige Ansätze der Zucht und Haltung entwickelt, erprobt und in die Wirtschaft transferiert.

IMTA – Integrierte-Muli-Trophen-Aquakultur

Unter IMTA versteht man Konzepte, die durch den kombinierten Einsatz von Orga-nismen verschiedener Trophiestufen Abfallstoffe im System reduzieren, Ökobilanzen von Aquakulturanlangen verbessern, Ressourcen effektiver verwerten und interessante Nebenprodukte erzeugt können. Hierzu wird am ZAF die Vergesellschaftung verschiedener aquakulturrelevanter und neuer Arten erprobt, angepasst, bilanziert und Anlagenauslegungen hierfür konzipiert

Fische

Ein Schwerpunkt der Aquakultur ist die Zucht und Haltung von Fischen. Am ZAF beschäftigt sich dieser Forschungsbereich mit der Entwicklung von Futtermitteln durch die Erprobung von alternativen Futtermittel-ressourcen und Zusatzstoffen, der Evaluie-rung von optimalen Haltungsbedingungen für neue und bekannte Kandidaten und der Entwicklung von Handling-Komponenten für den schonenden und profitablen Umgang mit Fischen.

RAS – Rezirkulierende Aquakultur Systeme

Die technischen Voraussetzungen in der RAS-Aquakultur sind heutzutage auf einem hohen Niveau und werden stetig weiterentwickelt. Kernkompetenz am ZAF ist hierbei die Optimierung bestehender Komponenten, die Erprobung neuartiger Anlagenbestandteile und Transportsysteme und der Entwicklung neuer Steuertechniken für Systemkomponenten. Weiterhin werden Konzepte entwickelt und geprüft, die z.B. durch die Reduktion des Energie- und Wasserbedarfs oder der Verringerung bzw. des Recyclings von Abfallprodukten zur Verbesserung der Umweltbilanz einer RAS-Anlage beitragen.

Dienstleistungen

Begründet auf unsere umfangreiche Exper-tise in der Aquakulturforschung bieten wir eine Reihe von Dienstleistungen an, die es unseren Kunden ermöglicht, industrierelevante Fragestellungen detailliert und durch innovative Ansätze zu lösen.

  • Das Dienstleistungsspektrum umfasst u.a.
  • Optimierung und Entwicklung neuartiger Ansätze der Haltungsbedingungen
  • Physiologie, Verhalten und Toxikologie
  • Bilanzierung von Massenparametern (z.B. C, N und P)
  • Biochemische Analysen
  • Testen neuer, aquakulturrelevanter Kandidaten
  • Planung und Optimierung von Aquakulturanlagen
  • Entwicklung und Erprobung von Messgeräten und neuen technischen Komponenten

 
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