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Bessere Nährstoffverwertung in RAS durch Nereis virens

In geschlossenen Rezirkulationsanlagen werden die anfallenden Feststoffabfälle in der Regel mit Hilfe verschiedener Verfahren aufkonzentriert und entfernt. Gemäß mehreren Autoren gehen 15 bis 20% des Futters wieder als Fäkalien verloren. Dieses partikuläre Material ist immer noch eine wertvolle Kohlenstoff-, Stickstoff- und Phosphorquelle, die von verschiedenen Organismen verwertet werden kann. Des Weiteren könnte deren Wiederverwertung die ökologischen Folgen von Aquakulturanlagen sowie deren Rentabilität durch eine bessere Nährstoffnutzung erhöhen. Eine Klasse von Organismen, von denen bekannt ist, dass sie ausgeschiedene Nährstoffe in Form von partikulärem Material nutzen können, sind Polychaeten. Diese repräsentieren zusätzlich ein qualitativ hochwertiges Lebendfutter für Fische und Krebstiere. Aus diesem Grund untersucht die Studie das Potential von Nereis virens als Konsument von Feststoffabfällen die aus einer Wolfsbarschzucht (Dicentrarchus labrax) stammen, sowie das daraus resultierende Amino- und Fettsäureprofil der Polychaeten, um ihre möglich Nutzung als Futtertiere in der Aquakultur zu verifizieren.


 

Das Projekt wurde hauptsächlich am Institut für Marine Ressourcen (IMARE GmbH) und dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) sowie der Universität Oldenburg, dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) und der Hochschule Bremerhaven durchgeführt.


 
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