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Projekt MariCheck

Der Bau des Zentrums für Aquakulturforschung in Bremerhaven wurde mit Mitteln des Konjunkturpaketes II realisiert. Dieses umfasste den Aufbau des Neubaus, in dem neben den Forschungskreislaufanlagen auch Räumlichkeiten für ein Labor, eine Werkstatt, ein Büro und ein Lager untergebracht sind. Das ZAF wurde Anfang März 2011 eingeweiht.

 


 

Zum Ausbau der Infrastruktur im allgemeinen und zum Aufbau der Mess-, Steuer- und Regeltechnik der neu errichteten Aquakulturanlagen wurde das Projekt MariCheck aus Mitteln des Europäischen Fischereifonds durchgeführt. Im Rahmen der Aquakultur können landgestützte Kreislaufanalgen unter Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten für die Versorgung mit Fischprodukten gute Perspektiven bieten. Trotz der in den letzten Jahren erzielten Fortschritte gibt es weiterhin eine Vielzahl offener technischer, biologischer und wirtschaftlicher Fragestellungen. Diese Fragestellungen sollen im neuen Zentrum für Aquakulturforschung (ZAF) bearbeitet und wirtschaftlich nutzbar aufbereitet werden.

Aus diesem Grunde wurde das Projekt Maricheck initiiert mit dem Ziel, eine Auswahl und Anschaffung der für das ZAF benötigten MSR-Technik zu planen und umzusetzen. Neben den Messungen in Echtzeit, welche in der Regel durch Sonden erfolgt, müssen weiterhin verschiedene Parameter durch Laboranalysen ermittelt werden. Um eine umfassende, sich ergänzende Datenaufnahme gewährleisten zu können, wurde die MSR-Technik mit der Laboreinrichtung koordiniert. 

Eine weitere Zielsetzung des Projektes war der Aufbau eines Netzwerkes in der Seestadt Bremerhaven, welches die vielschichtigen Fragestellungen und Bedürfnisse der Fischereiindustrie, der Konsumenten und der Wissenschaft rund um das Thema Fisch und Meeresprodukte an einen Tisch bringt, um diese erfolgreich mit regionalen und überregionalen Partnern im ZAF bearbeiten zu können.   

 

Ansprechpartner

Marcus Thon, wissenschaftlicher Leiter des ZAF

Tel: +49 (0)471-4831-2705

 


 
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