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Früherkennung korrosiver, mikrobieller Prozesse für die Zustandskontrolle von Stahlwasserbauten (Micronaut Enviro)

Die Korrosion bei Stahlwasserbauten ist eine hinlänglich bekannte und noch dazu weit verbreitete Materialschädigung, die ein hohen Kosten-, Wartungs- und Logistikaufwand erzeugt. Neben der galvanischen Korrosion kann es unter bestimmten Umweltvorrausetzungen zu einer mikrobiologisch beeinflussten bzw. gar induzierten Korrosion (MIC) kommen. Das Maß dieses Einflusses ist jedoch bislang schwer zu quantifizieren, was hauptsächlich der Variabilität von biologischen Umweltparametern geschuldet ist. Die Realisierung eines lokalen Monitoring- Tools, welches bereits bei der Früherkennung von MIC ansetzt, ist Ziel dieses Projektes. Mit diesem Produkt ließe sich ein Risikomanagement verfolgen, was zu einer signifikanten Reduktion von Wartungs- und Ausfallkosten führen würde. An diesem Vorhaben arbeiten wir gemeinsam mit unserem Projektpartner, der Merlin Diagnostika GmbH.

Die imare GmbH beschäftigt sich im Rahmen von Micronaut Enviro mit der Etablierung von Modelumgebungen zur Laborvalidierung von mikrobiell induzierten Korrosionsraten. Hinzu kommt das Design von Feldsystemen sowie die Analyse und Interpretation von natürlichen biologischen Lasten.

 

Kontakt am imare : Tim Heusinger von Waldegge, Projektlaufzeit: 01.05.2013 - 30.04.2015.

 

Das Projekt wird gefördert durch das Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Förderkennzeichen KF2967004CS3

 

 

 


 
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